Weihnachtstage und Hoffnungen

Liebster Blog,

mal wieder ein kurzes Lebenszeichen von mir. Mal schauen, wie lang es geht, die rechte Hand ist immernoch ein wenig lädiert.

Seit Samstag war ich ja in der Heimatkleinstadt, weil meine Schwester, die am Freitag Geburtstag hatte, da ihren Familiengeburtstagskaffee bei Oma, Opa, Tante und Onkel hatte. Eigentlich wollte ich nicht so früh fahren, aber da wir heute am zweiten Feiertag schon bei den Schwiegereltern eingeladen waren und somit die große Familienweihnachtsfeier verpassen, kam ich mit. Sozusagen als Überraschung für die Oma, die schon traurig war deswegen. Dort war es recht entspannt, wenn auch laut, wie immer, wenn die ganze Familie zusammenkommt – wobei Mamas Bruder, seine Frau und die Cousinen nicht dabei waren.

Sonntag musste meine Mutter mir noch helfen, die Decke zusammenzuhäkeln. Paulinchen hat auch „mitgeholfen“:

Ich war froh zu hören, dass es meiner Mum verhältnismäßig gut geht. Bei ihr wurde vor 3 Monaten ein Knoten in der Brust festgestellt. Darauf folgte OP, wobei sich herausstellte, dass die wenigstens die Lymphknoten nicht betroffen sind – und jetzt 3 Wochen Bestrahlung. Außerdem kriegt sie jetzt sozusagen eine „Anti-Hormon-Therapie“, weil der Knoten wahrscheinlich von den zusätzlichen Hormonen kam. Entsprechend hat sie halt jetzt die vollen Wechseljahresbeschwerden, mit Hitzewallungen, depressiven Verstimmungen etc. Aber das ist gottseidank auch schon alles. Ab 05. Januar geht sie in die Reha.

Der Heiligabend verlief dann ruhig und entspannt mit leckerem Essen. Es gab Tafelspitz mit Blaukraut, Spätzle und Kroketten. Und Mousse aux Chocolat *schleck*

Ich habe zwei wunderschöne Windlichter geschenkt bekommen und meine Mum hat mir Dias aus meinem ersten Jahr digitalisiert, worüber ich mich auch sehr gefreut habe.

Die Decke ist dann auch noch pünktlich fertig geworden mit Unterstützung:

Hat mich ein paar Schmerzen und Nerven gekostet, aber es hat sich gelohnt. (Und ja, sie ist ein wenig schief und krumm, aber dafür mit Liebe gemacht 🙂 )

Ansonsten ist mir seit ein paar Tagen immer wieder aus heiterem Himmel übel, obwohl ich gleichzeitig Hunger habe… Ein leises Stimmchen in meinem Kopf hofft ja immernoch auf ein Weihnachtswunder und dass das vielleicht ein Zeichen zur Freude sein könnte… Heute morgen habe ich einen Test gemacht, aber der war leider negativ. Bis Freitag gebe ich mir noch Zeit, wenn ich bis dahin nicht meine Tage habe, teste ich nochmal… Vielleicht war es ja nur zu früh? Ich kann die Hoffnung leider nicht ganz unterdrücken, vor allem nicht, nachdem ich die süßen Babyfotos und meine glückliche Mutter gesehen habe. Der Verlobte will nichts von meinen Hoffnungen hören, er meint, ich setze mich schon wieder zu sehr unter Druck. Wobei er wahrscheinlich sogar Recht hat… Aber es wäre so schöööön…. <.<

In diesem Sinne noch besinnliche Tage bis Sylvester,

Paulinchen, nachdem sie mit der Schnur spielen durfte

eure shadowme

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